Hyperliquid vs. GMX: Vergleich
Vergleichen Sie Hyperliquid und GMX. Erkunden Sie die Unterschiede zwischen einem On-Chain-Orderbuch-L1 und einem oracle-basierten AMM-Modell fuer Perpetual- und Spot-Trading.
Orderbuch vs. Oracle-basiertes AMM
Hyperliquid und GMX repraesentieren zwei fundamental unterschiedliche Ansaetze fuer On-Chain-Perpetual-Trading. Hyperliquid nutzt ein traditionelles Central Limit Order Book (CLOB) auf einer Custom L1, waehrend GMX ein oracle-basiertes automatisiertes Market-Maker-Modell verwendet.
Wesentlicher Unterschied
Vergleich nach Funktionen
| Feature | Hyperliquid | GMX v2 |
|---|---|---|
| Core Architecture | ||
Base infrastructure | Purpose-built L1 (HyperCore) | Arbitrum + Avalanche (EVM) |
Execution model FUNDAMENTAL DIFFERENCE | On-chain CLOB (Central Limit Order Book) | Oracle-based AMM (GM Pools) |
Price discovery | Native — price from orderbook | External — Chainlink oracle prices |
| Trading Specs | ||
Max leverage | Up to 50x (asset-dependent) | Up to 100x (asset-dependent) |
Fee model | Volume-tiered: taker 0.035% / maker rebates | 0.05-0.07% + borrow fees |
Slippage model | Orderbook depth-dependent | Price impact based on pool utilization |
| Liquidity | ||
LP model | HLP (protocol vault) + market makers | GM Pools (per-market liquidity) |
LP risk profile RISK MODEL DIFFERS | Market-making PnL + fee share | Counterparty to traders + fees |
| Ecosystem | ||
Chains available | Hyperliquid L1 only | Arbitrum + Avalanche |
Ausfuehrung & Preisfindung
Der fundamentale architektonische Unterschied definiert das gesamte Trading-Erlebnis:
Hyperliquid (Orderbuch): Preise werden nativ durch Kaeufer-Verkaeufer-Matching entdeckt. Sie koennen jedes Bid und Ask sehen, Limit-Orders zu exakten Preisen platzieren und von engen Spreads professioneller Market Maker profitieren. Das ist dasselbe Modell, das traditionelle Aktienboersen und CEXs verwenden.
GMX (Oracle AMM): Preise kommen von Chainlink-Oracles, die externe Marktpreise widerspiegeln. Trader fuehren gegen einen gemeinsamen Pool statt gegen andere Trader aus. Das eliminiert den Bedarf an Market Makern, fuehrt aber Price Impact basierend auf Pool-Auslastung und OI-Balance ein.
Kompromiss
Liquiditaetsmodelle: HLP vs. GM Pools
Beide Plattformen brauchen Liquiditaet um zu funktionieren, aber Mechanismus und Risikoprofil unterscheiden sich:
Hyperliquid — HLP
Ein Protokoll-Level-Vault, der Liquiditaet durch Market-Making im Orderbuch bereitstellt. LPs verdienen am Spread und an Handelsgebuehren. Das Risiko kommt aus dem Market-Making-PnL — direktionale Exposition wird typischerweise gehedgt.
GMX — GM Pools
Pro-Markt-Liquiditaetspools, die als Gegenpartei aller Trader fungieren. LPs verdienen Gebuehren, nehmen aber die Gegenseite jedes Trades ein — wenn Trader profitieren, verliert der Pool und umgekehrt.
Fazit
Hyperliquid ist geeignet, wenn:
- Sie traditionelle Orderbuch-Ausfuehrung und Limit-Orders bevorzugen.
- Sie die tiefste Liquiditaet und engste Spreads wuenschen.
- Sie vollstaendig on-chain Order-Matching schaetzen.
- Sie natives Spot-Trading neben Perps wuenschen.
- Sie Copy-Trading und erweiterte Ordertypen (TWAP, Scale) benoetigen.
GMX ist geeignet, wenn:
- Sie vorhersehbare oracle-basierte Preise fuer kleine Trades wuenschen.
- Sie auf etablierten Chains (Arbitrum, Avalanche) handeln moechten.
- Sie als LP mit einem einfacheren Pool-basierten Modell teilnehmen moechten.
- Sie hoeheren Hebel wuenschen (bis zu 100x auf GMX v2).
- Sie Multi-Chain-Verfuegbarkeit schaetzen.
Weitere Plattformen analysieren
Risikohinweis: Der Handel mit Perpetual Futures birgt ein erhebliches Verlustrisiko. Handeln Sie nur mit Kapital, dessen Verlust Sie sich leisten können. Dexly ist eine nicht-verwahrende Oberfläche; Sie sind für Ihre eigenen Mittel und Handelsentscheidungen verantwortlich.