Ein Market Maker stellt fortlaufend Kauf- und Verkaufskurse, um Liquidität an einer Börse bereitzustellen. Erfahre, wie Market Making funktioniert, wie Maker vom Bid-Ask-Spread profitieren und wie sich Maker von Takern unterscheiden.

Ein Market Maker ist ein Teilnehmer, der fortlaufend sowohl einen Kaufkurs als auch einen Verkaufskurs für einen Vermögenswert stellt. Indem er stets bereitsteht zu handeln, stellt er Liquidität bereit — das heißt, andere Trader können eine Position sofort eröffnen oder schließen, anstatt darauf zu warten, dass eine passende Gegenpartei auftaucht.
Als Gegenleistung für diese Rolle strebt ein Market Maker danach, vom Bid-Ask-Spread zu profitieren: der kleinen Lücke zwischen dem Preis, zu dem er kauft, und dem Preis, zu dem er verkauft. Der Kompromiss ist ein reales Risiko auf den Bestand, den er hält, während seine Kurse im Orderbuch liegen.
Die Mechanik ist einfacher, als sie klingt. Ein Market Maker betrachtet den aktuellen Mittelkurs und platziert Orders auf beiden Seiten davon.
Eine ruhende Kauforder, die leicht unter dem Mittelkurs platziert wird. Wenn ein Verkäufer sie trifft, erwirbt der Market Maker Bestand mit einem Abschlag zum Mittelkurs.
Eine ruhende Verkaufsorder, die leicht über dem Mittelkurs platziert wird. Wenn ein Käufer sie annimmt, verkauft der Market Maker Bestand mit einem Aufschlag zum Mittelkurs.
Wenn beide Seiten ausgeführt werden, hat der Maker um die Breite des Spreads günstig gekauft und teuer verkauft. Tue dies tausendfach über einen liquiden Markt hinweg, und die kleinen Vorteile summieren sich. Aber die Strategie hat einen Haken:
Um zu sehen, wo diese Gebote und Briefe tatsächlich liegen, lies unseren Leitfaden dazu, wie man ein Orderbuch liest.
Jeder Trade hat zwei Seiten, und Börsen klassifizieren jede Order danach, ob sie Liquidität hinzufügt oder entzieht.
Platziert eine Limit-Order, die im Orderbuch liegt und wartet. Sie fügt Liquidität hinzu, weil sie anderen Tradern etwas gibt, gegen das sie handeln können.
Gibt eine Order auf, die sofort gegen eine bestehende ausgeführt wird. Sie entzieht Liquidität, weil sie eine ruhende Order aus dem Orderbuch verbraucht.
Weil Maker die Liquidität bereitstellen, auf die ein Handelsplatz angewiesen ist, verwenden viele Börsen eine Gebührenstruktur, die sie belohnt. Takern wird häufig eine höhere Gebühr berechnet als Makern, und einige Handelsplätze gehen weiter und zahlen Makern eine kleine Rückvergütung für das Hinzufügen von Liquidität. Die genauen Sätze variieren stark je nach Handelsplatz und deiner Handelsvolumen-Stufe, also prüfe immer die Gebührenordnung der Plattform, die du nutzt, anstatt eine feste Zahl anzunehmen.
Für einen tieferen Blick darauf, welche Ordertypen im Orderbuch ruhen und welche sofort ausgeführt werden, siehe Ordertypen erklärt, und dazu, wie sich Gebühren bei Perpetuals zusammensetzen, siehe Funding-Raten und Gebühren.
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Es gibt zwei grundlegende Wege, wie Liquidität im Krypto entsteht, und der Begriff “Market Maker” taucht in beiden auf — aber sie funktionieren unterschiedlich.
Liquidität ist kein Luxus — sie ist das, was einen Markt überhaupt nutzbar macht. Market Maker sind der Grund, warum du auf Kaufen oder Verkaufen klicken und zu einem vernünftigen Preis ausgeführt werden kannst.
Mehr Maker, die um Kurse konkurrieren, drücken Bid und Ask näher zusammen und senken die Kosten für den Ein- und Ausstieg aus einer Position.
Ruhende Orders auf vielen Preisniveaus bedeuten, dass große Trades ausgeführt werden können, ohne den Preis weit zu ziehen — weniger Slippage für alle.
Wenn auf beiden Seiten Liquidität bereitsteht, wartest du selten auf eine Gegenpartei. Die Ausführung fühlt sich sofort an.
Fortlaufendes zweiseitiges Quoting hält den sichtbaren Preis nah an echtem Angebot und Nachfrage verankert und reduziert plötzliche Lücken.
Ein Market Maker stellt fortlaufend Kauf- und Verkaufskurse, um Liquidität bereitzustellen, und verdient im Gegenzug den Spread, während er Bestandsrisiko trägt. Maker fügen Liquidität hinzu, Taker entziehen sie, und gesündere Märkte entstehen aus mehr Wettbewerb unter Makern — ob in einem Orderbuch oder über einen AMM-Pool.
Das Nützlichste, was man sich merken sollte, ist, dass dies kein geschlossener Club ist. Jedes Mal, wenn du eine ruhende Limit-Order platzierst, trägst du selbst Liquidität bei.
Dieser Artikel dient ausschließlich Bildungszwecken und ist keine Anlageberatung. Market Making birgt reale Risiken, einschließlich Bestands- und Bestandswertverlusten, und kein Ergebnis ist garantiert. Gebühren- und Rückvergütungsdetails variieren je nach Handelsplatz — prüfe immer die Gebührenordnung der Plattform, die du nutzt. Fakten verifiziert 2026-07-01.
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Risikohinweis: Der Handel mit Perpetual Futures birgt ein erhebliches Verlustrisiko. Handeln Sie nur mit Kapital, dessen Verlust Sie sich leisten können. Dexly ist eine nicht-verwahrende Oberfläche; Sie sind für Ihre eigenen Mittel und Handelsentscheidungen verantwortlich.
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